Soforthilfe unter 0591 800 400  Kostenlose Ersteinschätzung!  Vertretung bundesweit!

Verkehrsrecht

Alkohol im Verkehr

Sie sind mit Alkohol im Verkehr aufällig geworden und suchen einen Rechtsanwalt in Lingen? Wir beraten Sie gerne!
 
Für Kraftfahrer in der Probezeit oder vor Vollendung des 21. Lebensjahrs gilt ein Alkoholverbot. Wer zu dieser Zeit als Führer eines Kraftfahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr alkoholische Getränke zu sich nimmt oder die Fahrt antritt, obwohl er unter der Wirkung eines solchen Getränks steht, erhält eine Geldbuße von 250 € und 1 Punkt. Wird die Tat während der Probezeit begangen, muss der Betroffene ein Aufbauseminar absolvieren und die Probezeit wird von 2 auf 4 Jahre verlängert.

Für alle Kraftfahre kann Alkohol am Steuer ab 0,3 Promille eine Straftat sein, wenn ein alkoholtypischer Fahrfehler (z.B. Fahren in Schlangenlinien) vorliegt und somit alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit nachgewiesen wird. Dafür ist neben einer Geldstrafe - bzw. Freiheitsstrafe beim Wiederholungstäter - der Entzug der Fahrerlaubnis für mindestens 6 Monate vorgeschrieben.

Auch wenn keine Fahrunsicherheiten aufgefallen sind, wird derjenige wegen einer Ordnungswidrigkeit belangt, der mit 0,5 bis 1.09 Promille Alkohol im Blut oder mit einer Atemalkoholkonzentration von 0,25 bis 0,54 mg/l ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr lenkt. Der erstmalige Verstoß gegen diesen Grenzwert wird mit einer Geldbuße von 500 €, 1 Monat Fahrverbot und 2 Punkten in Flensburg geahndet, Wiederholungstätern droht eine Geldbuße bis zu 3.000 € und 3 Monaten Fahrverbot sowie die medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) wegen Eignungszweifeln.

Ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille liegt beim Kraftfahrer die absolute Fahruntüchtigkeit vor, auf eine Auffälligkeit oder Fahrunsicherheit kommt es dann nicht mehr an. Diese Straftat wird mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe (beim Wiederholungstäter), 3 Punkten und dem Entzug der Fahrerlaubnis für mindestens 6 Monaten sanktioniert.

Ab 1,6 Promille liegt auch beim Radfahrer absolute Fahruntauglichkeit vor. Auch für diese Straftat gibt es empfindliche Geldstrafen und 2 Punkte, aber keine strafrechtliche Entziehung der Fahrerlaubnis. Diese Rechtsfolgen kann es aber durch die Fahrerlaubnisbehörde geben, da jeder Verkehrsteilnehmer - auch der Radfahrer - ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille durch eine medizinisch-psychologische Prüfung nachweisen muss, dass er zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet ist.
 
Sollten Sie mit Alkohol im Straßenverkehr auffällig geworden sein, wenden Sie sich an uns. Hier können Sie sich auf langjährige Erfahrung im Verkehrsrecht verlassen.